Railay Beach – Die Insel, die keine ist

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Railay Beach ist eine Halbinsel der Provinz Krabi. Sie ragt in den Süden der Ao Nang Bucht und ist eins der spektakulärsten Reiseziele, wenn man in den Süden Thailands reist. Das hörten wir zumindest im Vorfeld. Dorthin kamen wir mit einem Longtailboat Taxi. Als sich fünf Mitfahrer gefunden hatten, ging es für 100 Bath (ca. 2,71 Euro) los aufs offene Meer. Handeln ist hier leider nicht, die Bootsführer haben feste Preise. Die Überfahrt dauerte knapp 40 Minuten und wir wurden schön nass gespritzt. Krabi an sich hat uns überhaupt nicht gefallen, auch wenn wir nur kurz mit dem Bus durchgefahren sind.  Da wir vor Ort noch kein Hotel hatten, machten wir uns mit unseren Rucksäcken bepackt auf die Suche nach einer geeigneten Unterkunft. Da wir die Nacht über wenig geschlafen haben, waren wir froh, als wir endlich ein Zimmer hatten. Doch Fehlanzeige das Kabuff, was wir für 20 Euro pro Person die Nacht nahmen, war der absolute Albtraum. Dreckig ohne Ende. Klar ihr sagt jetzt, man hätte es sich ja auch anschauen können. Da wir aber nur drei Std. Schlaf und einen anstrengenden Flug und Transfer hinter uns hatten, waren wir froh über jede Schlafmöglichkeit. Da wir uns so ekelten, packten wir unsere Handtücher auf eines der Betten und schliefen erst mal ein paar Stunden. Mit neuer Energie entschlossen wir ohne Rucksäcke nochmal nach einem Hotel zu schauen. Zwar hatten wir dort schon zwei Nächte bezahlt, aber das war uns dann doch nicht ganz geheuer. Auf dem Weg zur über die Landzunge sahen wir nicht nur schöne Ecken. Auch Müll und Dreck waren ein Teil von Railay Beach. Nach vielem Verhandeln, fanden wir unser absolutes Traumzimmer. Das Sand Sea Resort erfüllte all unsere Träume. Ganz neue Zimmer mit wunderbarem Frühstück.

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Nachdem wir im Hotel eingecheckt haben, machten wir uns auf den Weg alles zu erkunden.  Da wir in der Nebensaison dort waren, waren die Preise fürs Hotel günstig. Viele Menschen waren nicht dort, dafür regnete es aber des Öfteren.

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Das konnte uns aber nichts anhaben. Das türkisfarbene Wasser und die leeren Strände waren atemberaubend. Am Abend gab es Musik und nette Getränke in den verschiedenen Bars. Auch für Unterhaltung war gesorgt. Eine Feuershow wurde hier jeden Abend für die wenigen Touristen vorgeführt.

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Die nächsten drei Tage waren für mich leider nicht so prickelnd. Der Papayasalat aus Bangkok streckte mich nieder. Ich habe mir eine Lebensmittelvergiftung eingefangen. Ich verbrachte die drei Tage im Bett, zum Glück war das wenigstens schön. Leider halfen die deutschen Medikamente überhaupt nicht. Meine Freundin machte sich deshalb auf den Weg in die Apotheke. Ein netter Thai gab ihr Tabletten und auch eine Art Milch. Nach drei Tagen ging es langsam wieder bergauf.

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Wir buchten sofort zwei Ausflüge für die letzten zwei Tage, die wir dort noch hatten. Unser erster Ausflug führte uns u.a. nach Chicken Island. Eine wunderschöne Insel. Bei unserem Inselhopping kamen wir auch an der Insel Maya Bay vorbei, wo „The Beach“ gedreht wurde. Da auf einmal ein Unwetter aufzog und die Wellen immer höher schlugen, konnten wir dort leider nicht anlegen. Wir mussten den Ausflug wegen dem Unwetter dann auch abbrechen. Erst fing es an zu winden, dann fing es an zu regnen. Wir waren mit  ca. 12 Personen auf dem Longtailboat unterwegs, ein paar Kinder waren auch dabei. Die Wellen wurden immer höher. Ich bekam einen leichten Anflug von Panik. Erst die Lebensmittelvergiftung und nun das?! Der Bootsführer lenkte das Boot durch die hohen Wellen. Alle hatten eine riesige Angst. Man muss sich vorstellen, dass man in einer Nussschale sitzt und sich neben einem drei Meter hohe Wellen auftürmen. Als wir es dann aber doch geschafft haben, wieder an Land anzukommen, war mir wieder übel. Der nette Thailänder bei dem wir den Ausflug gebucht haben, kam bereits auf uns zugelaufen. Er erklärte uns, dass er froh ist, dass wir lebend zurück gekommen sind. Es sind wohl einige der Boote gekentert, da es sich nicht nur um ein Unwetter, sondern um einen Minitsunami handelte. Da hatten wir tatsächlich Glück im Unglück.  Da wir am nächsten Tag einen Ausflug mit dem Speedboat zur Insel Koh Phi Phi gebucht haben, fragten wir nach, wie sicher das Ganze ist. Der Guide beruhigte uns und wir entschlossen das Abenteuer zu wagen.

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Koh Phi Phi war wirklich nett, allerdings auch schon sehr touristisch. Wir aßen Reis mit Gemüse und schauten uns dann die Insel an. Es gab einige Stände an denen man touristisches Zeug kaufen konnte. Ansonsten war die Insel aber auf jeden Fall einen Besuch wert.

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Am nächsten Tag frühstückten wir noch in unserem Hotel direkt am Strand, bevor es für uns wieder nach Bangkok zurück ging. Alles in allem muss man sagen, dass Railay Beach wirklich schön ist und auf jeden Fall einen Besuch wert. Railay Beach ist übrigens auch sehr bekannt als Freeclimbingliebhaberparadies. Für uns ging es dann von Bangkok am nächsten Tag weiter nach Bali.

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