London – Eine Stadt, die niemals schläft

 

Bei der Suche nach einem geeigneten Städtetrip, stand London ganz oben auf der Liste. Als großer Sherlock Holmes Fan und als Liebhaber der englischen Sprache, stand ganz schnell fest, dass es nach London gehen muss. Da es sich um ein Weihnachtsgeschenk gehandelt hat, habe ich dieses Mal nicht so sehr auf den günstigsten Preis geachtet, sondern eher darauf, dass dies unvergessliche drei Tage werden. Neben den üblichen Flugsuchmaschinen, wie skyscanner.de und flüge.de, habe ich auch ganz bewusst auf den einzelnen Airlineseiten geschaut. Siehe da für 87,50 Euro pro Person, bekam easyJet meinen Zuschlag. Zudem buchte ich gleich ein Zugticket für den Gatwick Express, der uns direkt vom Flughafen in die Nähe unseres Hotels brachte. Für 47 Euro hin-und zurück nicht wirklich günstig, aber dies ist der schnellste Weg zu unserem Ziel gewesen.
Nach dem Packen, ging es direkt los zum Flughafen, diesmal war auch unsere GoPro dabei. Der Flug und die Fahrt mit dem Gatwick Express lief problemlos. Trotz eines ausgedruckten Weges, der uns direkt zum Hotel bringen sollte, verliefen wir uns prompt. Doch der Engländer an sich ist sehr freundlich und zuvorkommend und sogleich half uns ein Einheimischer mit seinem Handy aus und innerhalb von fünf Minuten betraten wir die heiligen Hallen des Hotels „Doubletree by Hilton Tower“. Dieses 4 Sterne Hotel ist leider nicht als günstig zu bezeichnen, aber die 98% Weiterempfehlungsrate bei Holidaycheck haben mich zu dem Zeitpunkt überzeugt. Mit 308 Euro für drei Nächte im Doppelzimmer mit Frühstück, waren wir dabei. Zu meckern gab es hier überhaupt nichts.

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Gleich am Samstagmorgen starteten wir mit der Besichtigung von London. Unser Startpunkt war der „Big Ben“ und das „House of Parliament“. Der Uhrenturm war sehr beeindruckend und das Leben brummte rund um das allen bekannte Wahrzeichen.

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Weiter ging es zum London Eye, dem höchsten Riesenrad Europas. Eine Fahrt darin wollten wir natürlich nicht auslassen, auch wenn dies unser Portemonnaie um 25 Euro pro Person schmälerte. Die Fahrt war wunderbar. Man konnte über ganz London blicken. Nur die vielen Menschen versperrten einem oftmals die tolle Sicht, aber bei einem Touristenmagneten wie diesem, nicht anders zu erwarten. Wenn Ihr selber eine Fahrt mit dem London Eye plant, dann verpasst nicht auch ins 4D-Kino zu gehen, denn die Spezialeffekte wie Nebel, Wind, Seifenblasen und Schnee sind eine Erfahrung wert.

Um 11.30 Uhr kamen wir pünktlich zur Wachablösung am Buckingham Palace an und dank der Menschenmassen, konnten wir auch so gut wie nichts sehen. Was mir besonders auffiel war, dass die Britischen Wachen und Polizisten sehr freundlich waren und am Zaun wartenden Kindern auch mal ein „High 5“ entgegen brachten

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Mein absolutes London Highlight war der Camden-Market. Der Camden-Market ist eine Ansammlung von Märkten rund um die Camden High Street. Hier bekommt man alles was das Shoppingherz begehrt. Ausgefallene Kleidung, wunderschönen Schmuck und tolles Essen. Man kann sich den Camden-Market wie einen kleinen Hippiemarkt vorstellen. Die Essensauswahl ist riesig. Frisch gegrillter und mit Zitrone abgeschmeckter Fisch, Falafel in den verschiedensten Geschmacksrichtungen, frische Burger und der Geruch von diversen Gewürzmischungen luden zum Verweilen ein. Auf dem Essenplatz tummelten sich viele junge Menschen und zelebrieren das Leben. Nach einem leckeren Essen, ging der Shoppingmarathon los. Wenn Ihr Euch traut zu feilschen, dann seid Ihr hier genau richtig, denn Schnäppchen kann man hier allemal machen. Ich habe mich in diesen Teil der Stadt verliebt und hätte dort auch den Rest des Tages verweilen können.

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Als Nächstes setzten wir uns in einen Linienbus und fuhren kreuz und quer durch London. Ich muss sagen, so viele toll angezogene Menschen habe ich noch in keiner Stadt gesehen. Joggeralarm? Keinesfalls. Die Frauen trugen schicke Kleider und die Männer Anzüge. Eine Stadt, in der Menschen noch was aus sich machen und für uns Deutsche wahrscheinlich im ersten Moment etwas overdressed wirken.

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Am nächsten Tag, fuhren wir zur Oxford Street. Der bekanntesten Einkaufsstraße in London schenkten wir allerdings wenig Aufmerksamkeit, denn die Einkaufsläden dort waren uns mehr als bekannt. Unser nächstes Ziel war der Piccadilly Circus. Die bekannte Straßenkreuzung ist einer der bekanntesten öffentlichen Plätze in London und verbindet die Regent Street mit der Piccadilly. Dort tobte das Leben und wir waren mittendrin. Uns verzauberte dieser Ort so sehr, dass wir am Abend direkt nochmal hin fuhren und ein wunderbares Essen in Jamie Olivers „Jamie’s Italian Restaurant“ zu uns nahmen.

 

 

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Auch den Tower of London & die Tower Bridge waren ein Highlight bei unserem Londontrip. Wir sind einmal über die Brücke gelaufen und haben sie uns spät abends aus der Rooftopbar unseres Hotels angeschaut. Die Rooftopbar ist auch uneingeschränkt zu empfehlen. Da es leider bei unserer Reise sehr kalt war, konnten wir die Terrasse kaum nutzen, aber solltet Ihr in der Nähe sein und zufällig noch schick angezogen, dann stattet der Bar einen Besuch ab und genießt den tollen Ausblick.10174851_10202927024529702_511619518_nBesonders gut hat mir auch das Kaufhaus Harrods mit seiner 90.000 qm Verkaufsfläche gefallen. Überall gab es die was anzuschauen, anzufassen, oder zu bewundern. Da die Preise dort auch eher im höheren Preissegment liegen, blieb es dann auch beim Staunen.
Der Hyde Park sollte bei einem Besuch in London auch nicht ausgelassen werden. Er gilt als größter innerstädtischer Park weltweit. Wer die Natur liebt, wird auch diesen Park lieben. Ein paar Eichhörnchen kreuzten unseren Weg, genauso wie ein paar Enten und Schwäne. Zudem bekommt man hier mal ein bisschen Luft, wenn man genug von der Stadt hat.
In London gibt es viel zu entdecken und erleben, also haut in die Tasten und macht Euch selber ein Bild von der Stadt, die nie schläft. Wichtig zu wissen ist vielleicht noch, dass London eine Stunde hinter der deutschen Zeit liegt.

  1 comment for “London – Eine Stadt, die niemals schläft

  1. Claudia
    19. Februar 2015 at 21:16

    Sehr informativ und plakativ berichtet. Macht Lust direkt in den Flieger zu steigen und los…. Allerdings mit dir als Reiseführer.
    Daumen hoch! 😉

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