Ägypten – Hurghada – Mein persönliches Paradies

Eine Woche entspannen und eine neue Kultur kennenlernen. Das war der spontane Einfall, den mein Freund und ich hatten.  Es war ein stinknormaler Donnerstag und wir entschlossen spontan sieben Tage in die Sonne zu fahren. Doch wohin? Die günstigen Angebote von Ägypten sprangen uns ins Auge. Warum eigentlich nicht?! Was auf uns zukam konnten wir nicht erahnen. Wir buchten die Reise übers Reisebüro, da dies noch günstiger war, als die Angebote im Internet. Schon am nächsten Tag sollte es losgehen. Das nenne ich mal Last Minute. Für knapp 450 Euro sollte es ins Magic Beach Hotel nach Hurghada gehen.

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Das Hotel war recht einfach und spärrlich eingerichtet, aber total ok. Das absolute Highlight war das Hausriff, an dem man richtig gut schnorcheln konnte.

Als Erstes informierten wir uns darüber, was man alles unternehmen konnte. Wir entschieden uns für einige Ausflüge.

 

 

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Unser erster Schnorchelausflug führte uns nach Orange Bay. Ein Paradies. Wir kamen uns vor wie auf den Malediven. Türkisfarbenes Wasser, Hängematten und ein gutes Mittagessen erwartete uns auf dieser Insel. Ich muss sagen, hier konnte man sich richtig gut entspannen. Die Klänge von Jack Johnson hallten über die Insel und mit einem kühlen Getränk ließ es sich hier gut aushalten.

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Am späten Nachmittag entschieden wir mal zu Fuß ins Örtchen zu gehen. Das war eine Fehlentscheidung.  Ich hatte zwar ein hochgeschlossenes T-Shirt an, aber mein Kopf war nicht bedeckt. Die ägyptischen Männer schienen sich so angegriffen zu fühlen durch mein Auftreten, sodass wir ein Hupkonzert erlebten, das sich gewaschen hatte. Schnell ging es zurück zum Hotel. Komplett vermummt starteten wir dann einen neuen Versuch.

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Der Markt im Ort war für Vegetarier, wie mich, nicht so dolle. Eingesperrte Hühner und andere Tiere quetschten sich in viel zu kleinen Käfigen und warteten auf ihren Tod. Die Gewürzauswahl und auch die Obstauswahl war dagegen super.

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Am nächsten Tag ging es in die Wüste. Eine Quadtour stand auf dem Plan. Ich muss sagen dieser Ausflug war richtig super.  Mit Vollgas ging es mitten durch die Wüste. Zum Glück hatte ich eine lange Hose an, denn der Sand der auf die Haut knallt ist nicht sehr angenehm. Solltet Ihr eine solche Tour planen, denkt unbedingt an Sonnencreme, eine Sonnenbrille, ein Kopftuch und eine lange Hose.

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Als Nächstes ging es für uns in ein Beduinendorf. Wir machten einen Ausflug auf dem Rücken eines Kameles und inspizierten das Dörfchen. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob das Dorf nicht extra für die Touristen „aufgebaut“ wurde.  In dem Moment war es aber auch egal.

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Wir blieben bis zum Sonnenuntergang in der Wüste und genoßen den Moment. Der Tourguide erklärte uns, dass Touristen in Ägypten sehr sicher sind, denn Autos sind mit extra Kennschildern gekennzeichnet und werden selten angegriffen, da die Touristen das Überleben der   Einheimischen sichern. Ägypten (22 von 27)Am nächsten Tag waren wir joggen. Ja wahrscheinlich total bekloppt bei 40 Grad, aber da unser Hotel keinen Fitnessraum hatte, mussten wir uns ja irgendwie auspowern. Nach wenigen Metern streikte mein Körper und ich lief zurück. Mein Freund kam ca. 20 Minuten später zurück zum Hotel. Auf dem Weg zurück fuhr ein offener Jeep an ihm vorbei und maskierte Männer schossen in die Luft. Das Hotelmanagement stand schon auf der Straße und winkte ihn ins Hotel. Man erklärte uns, dass die Regierung gekippt wurde und politisch gerade richtig was los war. Wir sollten das Hotel nicht mehr verlassen vorerst. Auch über den Strand flogen die Kampfjets in Kampfformation. Wohl alles Propaganda, aber dennoch ein wenig beängstigend.  Vor Ort erfuhren wir dann, dass der Großteil der Einwohner wohl glücklich über den Sturz der Regierung ist, aber es dennoch zu gefährlich ist raus zu gehen. Also versuchten wir uns zu relaxen und genoßen die Animation. Dieser Urlaub war einer der schönsten Urlaube die ich bislang machen durfte. Vor allem, weil wir dort so viel geschnorchelt sind, dass wir dieses Jahr endlich unseren Tauchschein machen wollen.

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Man muss sagen das Essen im Magic Beach Hotel war in Ordnung. Das fanden wohl auch einige Mitbürger, die ihre Teller so voll packten, dass sie  mit der Menge auch eine ganze Woche hätten überleben können. Unmöglich diese „AllinclusivichhaumirdenTellervollAffen“.

Was mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, sind die netten Menschen in Ägypten. Wir haben niemanden getroffen der unfreundlich gewesen wäre. Ein super Urlaub, der nach einer Wiederholung schreit.  Aber zuerst wird dieses Jahr der Tauchschein in Thailand gemacht.

 

  2 comments for “Ägypten – Hurghada – Mein persönliches Paradies

  1. 23. Juli 2015 at 19:51

    Meine liebe Joana,

    da hast Du aber das „Grand Resort“ + Giftun vergessen,

    Deine Müller´s

    • Joana
      23. Juli 2015 at 21:34

      Dann muss ich das wohl beim nächsten Mal ausprobieren:) lg

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