Italien-Südtirol-Spaß und Action

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Südtirol ist ein beliebtes Reiseziel für Familien und Sportbegeisterte.  Schon als Kind war ich oft dort und genoß meine Sommerferien. Da ein guter Freund von mir dort mit seinem Vater einen Campingplatz führt, entschlossen wir kurzerhand ein paar Tage dorthin zu reisen.  Wir wollten neben dem Camping auch noch eine Ferienwohnung testen, die wir im Internet gefunden haben.

 

 

 

 

 

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Das Reiseziel war in dem Fall Glurns (Glorenza). Die Stadt zählt ganze 897 Einwohner und ist somit eine der kleinsten Städte der Alpen.  Eine Stadtmauer umzieht die kleine italienische Stadt und gibt ihr ein ganz besonderes Flair. Oftmals finden hier auch Ritterspiele statt. Der Falatschhof liegt außerhalb der Stadtmauern und ist für Ortskundige und Menschen mit Navigationssystem einfach zu finden. Die Gastgeberin ist wundervoll.  Wir verbrachten drei Tage dort und haben uns rundum wohl gefühlt. Es gab zwei Schlafzimmer, eine Küche und ein wunderschönes Badezimmer. Die Einrichtung ist richtig schick und teuer. Wir bekamen frische Kräuter und Früchte und auch ein Glas Marmelade. Gastfreundschaft wird hier groß geschrieben. Auch unser Hund fühlte sich pudelwohl. Dank einer abschließbaren Grasterasse, konnte er frei herum laufen.

Wir machten mehrere Ausflüge. Als Erstes ging es zum Rafting in der Nähe von Bozen. Ein lustiges Unterfangen. Nach einer Instruktion stiegen wir ins Boot und ab ging es. Unser Guide gab klare Anweisungen, die wir befolgten. Unsere beiden französischen Mitfahrer waren weniger motiviert und ließen uns doppelt paddeln. Zwischendurch mussten wir das Boot aus dem Wasser ziehen und an einer anderen Stelle wieder einsteigen, da es teilweise zu gefährlich war. Einmal kippten wir fast. Das Highlight war dann der Sprung ins 2 Grad kalte Wasser von einem Felsvorsprung. Todesmutig sprang ich als Erstes ins kühle Nass. Ein Eisschock fuhr mir durch die Knochen, aber die Aktion war der absolute Knaller.
Nach ca. 2 Stunden waren wir fertig mit der Raftingtour.  Der Muskelkater lies dann auch nicht mehr lange auf sich warten.

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Wir zogen dann nach den drei Tagen auch  um auf den Campingplatz Gloria Vallis . Wie immer wurden wir herzlich begrüßt und man man fühlte sich direkt heimisch. Hier zogen wir in ein Wohnheim, ein feststehender Wohnwagen mit eigener Dusche, zwei Schlafzimmern und einer kleinen Küche. Wunderbar. Von hier aus machten wir eine Wanderung auf den Sonnenberg. Der Aufstieg war recht mühselig, aber der Ausblick danach umso toller. Unterwegs trafen wir auf ein paar Ziegen und überall roch es nach frischen Blumen und Bergkräutern.

 

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Eine weitere Wanderung führte uns den Watles hoch. Wir fuhren mit der Seilbahn nach oben und von dort aus wanderten wir den Höhenweg bis zur Sesvennahütte. Eine Wanderung, die man nur mit gutem Sonnenschutz machen sollte. Auf dem Weg hat man einen super Ausblick über die ganzen Berge und trifft auf Kühe und Pferde. Auf der Sesvennahütte gab es nach der Wanderung ein kühles Radler und ein leckeres Essen und Kuchen. Am Wasserfall ging es dann wieder bergab und zurück zum Auto. Eine lange Wanderung die ich nur Menschen ohne Knieprobleme empfehlen kann, da man manches Mal auch ziemlich steile Wege laufen muss.

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Einen Tag ging es dann nach Meran. Das malerische Städtchen hat eine wundervolle Einkaufs“gasse“ die zum schlendern einlädt. Genau das haben wir auch gemacht.

Jeder der Berge, wandern und Sport mag, kommt hier voll auf seine Kosten und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir hier waren.

 

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